Pastinaken, Orangen und Kakaosplitter zum Aufbruch in das Jahr des Feuer-Hahns


Leicht, schnell, lecker (oder gschmackig) und mit ein bisschen mediterranem Touch durch die getrockneten Tomaten, kann man sich eine Portion fleischig-saftiger Austernpilze in Sahne aus der Pfanne in den Teller zaubern. Das benötigte „akademische Viertel“ als Zubereitungszeit ist gerade richtig um die dazu passenden Chardonnays von Crama Trantu oder Crama Darie zu lüften.

Eine leicht karamellisierte Ananas mit den zartbitteren Chicorées und dem Radicchio, dazu noch eine Apfel-Vinaigrette, das klingt nicht nur verlockend, die Papillen werden beim Gedanken schon in einen leichten Reizzustand versetzt. Wenn dann noch die Hauptdarsteller die Gaumengenuß-Bühne betreten – frische Jakobsmuscheln – dann ist so richtig was los im Haus. Kleiner Tipp: nehmen Sie 4 St.Jacques pro Portion. Dazu muß auch was „aromatischeres“ ins Glas und da kann ich als standesgemäße Begleitung nur an den Sauvignon Blanc der Crama Histria, den Terra Alba von Clos des Colombes oder den Renatus Alb von Alcovin denken.

Orangenschalen, Zimt und Honig für die zarten Hähnchenbrüste, geröstete Mandelblättchen für das Couscous und goldbraun angebratene knackige Pastinaken dazu. Im Labyrinth der Sinne benötigte ich zur Orientierung rotbeerige Begleitung der etwas standfesteren Art, und fand sie in den Feteasca Neagra Cuvées von ALIRA und Crama Darie. La vie en Rosé.

Schwarzwurzeln sind des armen Mannes Spargel – sagt man. Zu unrecht – sag ich. Und lade Sie zu einem einstündigen Experiment ein: wir machen Schwarzwurzelnpüree! Zuerst aber wird die Weinflasche geöffnet – ein Merlot der Crama Histria, ein Terra Rossa von Clos des Colombes oder ein Renatus Rosu von Alcovin. Dann werden die Kartoffeln und die Schwarzwurzeln gewaschen, geputzt, geschält, klein geschnitten, gekocht, gegart und püriert. Die feine Kalbsleber wird dann scharf angebraten, auf daß sie außen knusprig und innen saftig bleibt, und dann hübsch über den Püree und die Röstzwiebeln gelegt. Der Wein ist auch schon genußbereit – das Gaumenfest kann beginnen. Von wegen „armer Mann“.... 

Fingerspitzengefühl ist notwendig um die Orangenscheiben ihrer zarten Schale zu entbehren, das spritzig-erfrischende Erlebnis dann hereinzubeißen ist der wohlverdiente Lohn. In heißer Butter fühlen sich die Rinderfilets am besten in der Pfanne, nachdem sie in der Orangenschalen-Safran-Marinade verweilt haben. Und die Blumenkohlscheibchen schwingen sich zu nicht geahntem Aromenpotential empor, ebenfalls leicht in Butter angebraten. Saftiges Rinderfilet mit pimentiger Kakaosplitter-Auflage verlangt nach einem Alira Grand Vin Cuvée. Eine weitere Art die Zähmung des Feuers zu einem gaumengenüßlichen Erlebnis zu machen.

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